Füssener Heimatzeitung Nr. 271

148 Füssener Heimatzeitung Nr. 271 vom Dezember 2025 Serie: Hopferau Ein Bericht von Uta Creutznacher Seit etwa zwanzig Jahren haben sich Milchautomaten oder Milchtankstellen, wie sie auch genannt werden, immer mehr etabliert. Es ist eine Form von Di- rektvermarktung, so wie es auch immer mehr Hofläden gibt. In Städten sind diese Milchautomaten sehr beliebt. Während die Milch im Laden oder im Su- permarkt in der Regel pasteurisiert ist und bei H-Milch sogar ultrahocherhitzt, bekommt man aus der Milchtankstelle frische, unbehandelte Milch, auch Rohmilch genannt. Vielen Menschen gefällt auch die „Unverpacktheit“ dieser Milch, da der Kunde seinen Behälter, seine Glasflasche, sein Gefäß oder seine kleine Milchkanne selber mitbringen und mit der Milch befüllen kann. Un- verpackt ist in einer Zeit, wo wir immer mehr darauf achten, auf Plastik oder anderes Verpackungsma- terial zu verzichten, ein echter Trend. Heumilch direkt aus dem Tank beim Breherhof in Hopferau Fortsetzung auf Seite 150 Eine Milchtankstelle in Hopfe- rau Wer hätte gedacht, dass es in Hopferau auch so eine Art Milch- tankstelle gibt, nämlich am Bre- herhof, Schraden 88A. Dort hat Hartwig Breher, mehr aus der  Auf dem Tank befindet sich eine genaue Anleitung für den Zapfvorgang. Da kann eigentlich nichts schiefgehen. Bild: Füssener Heimatzeitung

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