Füssener Heimatzeitung Nr. 269

81 Füssener Heimatzeit. Nr. 269 vom Nov. 2025 Liebe zum Detail und viel Geduld bedarf es, um ein so geschickter Modellbauer wieWalter Altmannshofer zu werden. Ein Hobby, welches in der heutigen Jugend kaum mehr zu finden ist. Es ist die Sorgfalt, das Augenmerk für die kleinen Dinge und die tiefe Entschleunigung, von der sich die heutige Gesellschaft immer weiter entfernt. Mit jedem neuen Schritt in die Zukunft, wird unser Leben schneller und stressiger. Die Maschinen werden größer, effektiver und nehmen uns mehr und mehr Arbeit ab. Walter Altmannshofer war es ein Bedürfnis, die Entwicklung der Technik darzustellen und jeden Entwicklungsabschnitt durch ein Miniaturmodell abzubilden. Doch wie kam es eigentlich zu diesem Hobby?  Walter Altmannshofer ist ein überaus talentierter Modellbauer. Bild: Füssener Heimatzeitung Das Geschenk für ein Leben Alles begannmit einem einfachen Bagger. Walter Altmannshofer war gerade einmal zwei Jahre alt, als 1954 sein Interesse an Fahr- zeugen und Technik geweckt wur- de. Zu dieser Zeit lebte er in Landsberg und entdeckte auf Baustellen immer wieder solche Bagger. Die hatten es ihm be- sonders angetan und so kam es, dass er bald darauf einen zu Weihnachten geschenkt bekam. Das Spielzeug war sein Ein und Alles und musste darum auch den ganzen Tag arbeiten, was dazu führte, dass der Bagger nicht allzu lang überlebte. Bald schon bekamWalter seine ersten Modellautos der Firma Wiking. Sein Opa war immer ein großer Unterstützer dieser Leidenschaft und weil Walter selbst noch kein Geld hatte, finanzierte und sam- melte sein Großvater die ersten Modelle für ihn. Sein Feuer wird entfacht Als Walter Altmannshofer etwa neun oder zehn Jahre alt war, bekam er seine erste Modellei- senbahn. Von da an begann er, seinem Hobby in größerem Stil nachzugehen. Er baute eine gan- ze Anlage mit Landschaft, Straßen und Häusern. Schon in so jungen Jahren zeigte sich sein Talent für Fortsetzung auf Seite 82

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