Füssener Heimatzeitung Nr. 266

65 Füssener Heimatzeitung Nr. 266 vom August 2025 terstützend bei Bluthochdruck, Gallenleiden, Magen-Darmkrämp- fen, nervösen Herzleiden, Schild- drüsenüberfunktion und Kopf- schmerzen. Der Kräuterpfarrer Sebastian Kneipp nutzte ihn bei „allen Formen nervöser Zustän- de”. So ist Baldrian sowohl ein Mittel bei Ängsten wie Prüfungs- angst, Angst vor Dunkelheit, Alb- träumen und Lampenfieber, als auch ein schlafförderndes Kraut. Diese innere Ruhe macht den Be- treffenden aufnahmefähiger, und er kann frei von Belastungen sei- ne Geisteskraft nutzen und sich besser konzentrieren. Somit kann Baldrian auch hyperaktiven Kin- dern helfen, sich besser zu fo- kussieren und sich gegen äußere Reize abzuschirmen. ■ Fortsetzung von Seite 63  In der Räucherheilkunde ist der Baldrian als starkes Sedativum zur Behandlung von Nervenkrankheiten bekannt. Ebenfalls das kostbare Baldriangewächs Narde, das ebenfalls bei allen Arten von Unruhe, Angstgefühlen, auch bei nervösen Schlafstörungen und Stressbelastungen tiefgehend beruhigt, erdet und ausgleicht. 2 Einheimische Waldpflanzen Der Baldrian Vorkommen : In Europa, Westasien und in den Alpen wächst der Baldrian bis zu zweitausend Metern Höhenlage. Heilwirkung : Bei allen Formen nervöser Zustände, wie zum Beispiel bei Prüfungsangst, Albträumen, Lampenfieber, Schlaf- störungen, nervösen Herzleiden und Nervosität. Info-Kasten Bildquellen : 1 Ivar Leidus (https://commons.wikimedia.org/wiki/File :Valeriana_officinalis_-_Niitvälja.jpg), https://creativecommons.org/ licenses/by-sa/4.0/legalcode 2 Pixabay

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