Füssener Heimatzeitung Nr. 266
63 Füssener Heimatzeitung Nr. 266 vom August 2025 Fortsetzung auf Seite 65 Vom Baldrian wird hauptsächlich die aromatische Wurzel verwendet. Ihr Duft ist erdig, moschus- ähnlich, und erinnert gelegentlich an Ziegen. Die Wurzeln werden etwa gegen Ende September ausgegraben und getrocknet. 2 er sehr scharf sehen konnte. Fleckwurz wird der Baldrian eben- falls genannt, da er, wie der ge- lehrte Kräutermann Jacobus Ta- bernaemontanus schreibt, Fle- cken und Fell der Augen vertreibt. Auch hier wirkt der Baldrian durch seine nervenberuhigende Eigen- schaft, denn unsere heutige stressbedingte, hektische Le- Der Baldrian galt früher als All- heilmittel und bis heute wird sei- ne Heilkraft sehr geschätzt. Die entkrampfende Wirkung des Baldrians auf unser gesamtes Zentralnervensystem wirkt beru- higend und entspannt, ohne ein- schläfernd zu wirken. Die Heil- kräfte des Baldrian wirken un- bensweise wirkt sich auch sehr auf unsere Sehkraft aus. Stress bedeutet Verspannung und durch die beruhigende Wirkung des Baldrians entsteht nicht nur geis- tige Klarheit, sondern unser gan- zer Blick entspannt und weitet sich wieder für das Schöne in der Welt.
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