Füssener Heimatzeitung Nr. 265

70 Füssener Heimatzeitung Nr. 265 vom Juli 2025 zig Minuten, dafür haben sie über acht Stunden Filmmaterial erstellt. Auch wenn nur ein Bruchteil der Aufnahmen für den Film verwen- det wurde, sind die vielen Auf- nahmestunden doch für die Nach- welt gesichert und können bei zukünftigen Projekten eine wich- tige Rolle spielen. Hanfwerke waren ein sehr sozialer Arbeitsort Der Zuschauer erfährt dabei viele spannende Details aus demAlltag der Arbeit in den Hanfwerken. Februar gemacht - wird einem warm ums Herz, wenn man die Mitarbeiter über ihre Zeit in den Hanfwerken erzählen hört. Für damalige Verhältnisse waren die Hanfwerke ein sehr sozialer Ar- beitgeber, der sich auch außer- halb des Arbeitsplatzes darum kümmerte, dass es seinen Mit- arbeitern an nichts fehlt. So gab es zeitweise einen eigenen Fa- brikkindergarten für Mitarbeiter- kinder, ein werkseigenes Kran- kenhaus, eine Säuglingsstation oder Schrebergärten für die An- Auch bekommt er zusätzlich ei- nen exklusiven Blick in die Fa- brikhallen der Hanfwerke, wie sie heute aussehen. Die ehema- ligen Mitarbeiter wurden nämlich direkt in ihrer alten Arbeitsstätte interviewt. Eigentlich sind diese Bereiche der ehemaligen Hanf- werke gar nicht mehr zugänglich, für die Dreharbeiten haben sich Peter Mößmer und Felix Hecht aber eine extra Genehmigung der Firma Glass geholt, der heutigen Besitzerin der Hanfwerke. Trotz eisiger Temperaturen - die meis- ten Filmaufnahmen wurden im Fortsetzung von Seite 69 Fortsetzung auf Seite 72  Die Natur setzt den Gebäuden immer weiter zu. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis es die Hanfwerke, so wie wir sie kennen, nicht mehr geben wird. Bild: Michael Helmer

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