Füssener Heimatzeitung Nr. 265

43 Füssener Heimatzeitung Nr. 265 vom Juli 2025 Fortsetzung auf Seite 44  Das erste Haus der Schreinerei und später auch Zimmerei von Josef Ambros in Hopferau. Bild: privat dete er sich nun in Kaufbeuren an der BAS - der Berufsaufbau- schule - an. Mit einer bereits ab- geschlossenen Berufsausbildung, die er ja als Landwirt hatte, konn- te man hier in 1,5 Jahren die mitt- lere Reife nachholen. Dazu meint Peter Pürner heute: „Man muss sich vorstellen, das war von Null auf Hundert. Ich hatte keine Ah- nung von Englisch, von Mathe auch nicht und in Deutsch war ich schlecht, da hatte ich ja da- mals das dritte Schuljahr ver- passt.“ Aber er hat diese Schulzeit voll durchgezogen, es wurde in- nerhalb so kurzer Zeit der ge- samte Realschulstoff durchge- paukt und die Prüfung im Jahr 1977 bestand er ebenfalls. Heute findet Peter, dass es, damals mit 28 / 29 Jahren, eine seiner schönsten Zeiten in seinem Leben war. Die kuriose Geschichte um das Gasthaus Hirsch Kurz vor der Prüfung lernte er dann auch seine jetzige Frau Ma- ria Pürner, geb. Schindele, ge- nannt Maja aus Gfäll bei Ober- günzburg auf der Tanzveranstal- tung „Tanz in den Mai“, vom 30. April 1977 auf den 01. Mai 1977 im Schützenheim in Weissensee kennen. Die Veranstaltung ging bis spät in die Nacht und um 4 Uhr in der Früh war sie immer noch nicht zu Ende. Maria Schin- dele konnte sich über die Win- terzeit im Gasthaus Hirsch in

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