Füssener Heimatzeitung Nr. 264
183 Füssener Heimatzeitung Nr. 264 vom Juni 2025 / II Mineralgemisch Aufgrund der hohen Temperatur von mehreren tausend Grad Cel- sius ist Magma „flüssiges Ge- stein”, in dem alle enthaltenen Stoffe in flüssiger Formvorhanden sind. Kühlt diese Gesteinsmasse ab, trennen sich einzelne Stoffe, die nicht mehr durch die Hitze gelöst werden, ab und bilden erste, kleine Kristalle. Je nach- dem, wie schnell diese abkühlen und welche Umstände noch vor- herrschen, entstehen verschie- dene Gesteine. Besteht der zum Schluss hart gewordene Stein aus einem einheitlichen Stoff, spricht man von einem Mineral, besteht es aus einem Stoffge- misch, von einem Gestein. Da Lapislazuli aus vielen Mineralien besteht, gehört er zu den Gestei- nen. Er wird als Halbedelstein oder Schmuckstein bezeichnet, da seine Härte nicht den Härte- Ein ungeschliffener Lapislazuli, an dem man gut die goldenen Pyrit-Einschlüsse erkennen kann. 1 Fortsetzung auf Seite 184 Eine Geschenk-Tabatiere Ludwigs aus Gold und Lapislazuli. In dem L und der Krone sind Altschliffdiamanten eingebaut. Bild: Sammlung Sepp Schleicher
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