Füssener Heimatzeitung Nr. 258
173 Füssener Heimatzeitung Nr. 258 vom Januar 2025 Fortsetzung auf Seite 174 Ein Baby hat von Anfang an ein umfassendes „Wissen” über seine Eltern. Bild: Pixabay Babys sind erfüllt von Liebe Um ein Baby verstehen zu kön- nen, muss man sich erst einmal damit auseinandersetzen, dass Babys nichts „wissen” und doch alles „wissen”. Wie kommt es, dass Babys sofort weinen, ist die Mutter seelisch unausgeglichen? Wie kommt es, dass Babys so viel von ihren Eltern wahrnehmen und hochsensibel darauf reagie- ren? Babys haben eine Seele, die alles wahrnimmt und alles fühlt. Sie haben kein rationales Verständnis, ganz besonders un- geborene Babys, sondern vor al- lem ein emotionales Erleben, welches von ihrer Seele ausgeht. So beschäftigte sich Wendy McCarty (Gründungsvorstand des Santa Barbara Graduate Institute und Professorin für Prä- und Pe- rinatale Psychologie) viel mit der Seele des Babys. Sie beobachtete in ihrer 30-jährigen Berufserfah- rung, dass Babys bzw. die Seele des Babys voll Mitgefühl für seine Eltern ist. Es möchte besonders seiner Mutter helfen und ist von Liebe zu ihr erfüllt. Die Seele des Babys weiß und spürt alles, was die Mutter, aber auch was den Vater bewegt. Nach McCartys An- sicht gibt es zwei Ebenen, wie man ein Baby betrachten sollte: die menschlich-biologische sowie die transzendente. Das mensch- lich-biologische Selbst ist immer Ausdruck des transzendenten Selbst der Seele, welches das übergeordnete Selbst eines Men- schen ist. Ungeborene Babys „wissen und fühlen” intuitiv, was
RkJQdWJsaXNoZXIy NDYxMw==