Füssener Heimatzeitung Nr. 257
124 Füssener Heimatzeitung Nr. 257 vom Dezember 2024 Fortsetzung von Seite 123 suchen. Diese erwirbt er oft auf Messen, die er regelmäßig be- sucht, um Kontakte zu knüpfen und auf dem neuesten Stand zu sein. Im Zentrum des Kurses steht für Markus Hippold der Spaß und die Freude. Diese vier Stunden sind für viele Teilnehmer eine soziale Zeit, in denen es ein nettes Miteinander gibt, aber auch ein Ort, wo sie ihren Inte- ressen und ihrer Neugier nach- gehen können. Auch wenn im Zentrum der Spaß steht, ist Mar- kus Hippold Genauigkeit sehr wichtig. Wenn man sich vernäht, kommt das große T-Wort, trennen. Daran kommt keiner vorbei. Er hat einfach den Anspruch, dass am Ende ein schönes Resultat in den eigenen Händen liegt. Über die Kurse hinaus, die er selber gibt, bietet Markus Hippold auch Trachtenvereinen an, Kurse in ih- ren Räumlichkeiten abzuhalten. So ist er gerade mit zwei Trach- tenvereinen in Kontakt und ge- meinsam wird ein neues Trach- tendirndl genäht. Zu sehen, wie viel Spaß die Teilnehmer an den Abenden haben, macht ihn immer besonders glücklich. Etwas ganz Besonderes Sich ein Trachtenstück selbst schneidern zu lassen, ist etwas ganz Besonderes, was natürlich auch seinen Preis hat. In unserer heutigen Wegwerfgesellschaft sind wir es gewohnt, schnell et- was für wenig Geld einzukaufen und es dann auch bald wieder in den Müll wandern zu lassen. Maßschneiderei ist das genaue Gegenteil zu diesem Trend. Die Kleidung, die genau auf den ei- genen Körper zugeschnitten ist, soll für ein Leben halten. Und das hat auch seinen Preis. Dafür wurde sie von einem echten Fach- mann hergestellt, der seine Arbeit kann und liebt. Immer wieder sind Kunden, die Markus Hippold einen Auftrag geben, überwältigt von dem Ergebnis. Denn wer sich entscheidet, ihn als seinen Trach- Da kann man nur noch strahlen, mit einem wunderschönen Dirndl von Markus Hippold. Bild: privat
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