Füssener Heimatzeitung Nr. 255

62 Füssener Heimatzeitung Nr. 255 vom November 2024 Serie: Buchbesprechungen Maria Geisenhofs Aufzeichnungen werden veröffentlicht Ein Bericht von Tulie Wintergerst Angeregt vom Füssener Färber Hans Faigele, der während des Dreißigjährigen Krieges seine Erlebnisse und die Geschehnisse seit dem Frühjahr 1648 nieder- schrieb, war es Maria Geisenhof ein Bedürfnis, manches zu notieren, das in den Jahren 1943 bis 1950 in Füssen geschah. Sie stammte aus einer der ältesten Familien Füssens. Ihr Großvater war zwischen 1865 und 1873 Füssener Bürgermeister und ihre Großmutter empfing ab und an im bürgerlichen Hause die Königinmutter Marie. Geprägt durch die eigene Familie wuchs Maria Geisenhof in einem tiefen, heimatge- schichtlichen Bewusstsein auf. Nun hat ihr Großneffe Heinrich Bürgis Maria Geisenhofs Erinnerungen im Eigenver- lag veröffentlicht. Erinnerungen einer Füssnerin an die Jahre zwischen 1943 und 1950 Jüngste der Schwestern Maria Geisenhof wird am 15. April 1895 als Tochter von Josef Geisenhof (Glaser) und Josefa geb, Löckher in Füssen geboren. Sie ist die jüngste von drei Schwestern. Als einzige der drei bleibt sie  Maria Geisenhof vor ihrem Porzellanladen in der Drehergasse. In diesem Haus wurde sie geboren und hier verbrachte sie ihr ganzes Leben. Bild: privat

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