Füssener Heimatzeitung Nr. 255
122 Füssener Heimatzeitung Nr. 255 vom November 2024 Serie: Bayerische Persönlichkeiten Georg Jennerwein Ein Bericht von Alexander Wintergerst „In der Stille des Waldes finde ich meinen Frieden, und die Tiere sind meine Begleiter, nicht meine Beute.“ Die Geschichte von Georg Jennerwein, geboren im malerischen Bayern des Jahres 1848, ist eine Ode an die Sym- biose zwischen Mensch und Natur. Jennerwein war mehr als ein Jäger; er war ein Philosoph der Wildnis, ein Hüter der Wälder, der in den Schat- ten der majestätischen Alpen eine tiefe Verbin- dung zur Erde pflegte. Eine aufwühlende Kindheit Georg wuchs in einer Zeit des Umbruchs auf, als die Industria- lisierung das Land veränderte. Doch er blieb den Wäldern seiner Heimat treu, entwickelte eine in- nige Liebe zur Natur und erkann- te, dass die Jagd mehr bedeutet als das Verfolgen von Beute. Sei- ne Augen, tief und durchdringend, spiegelten die Seele eines Man- nes wider, der die Schönheit der Wildnis verstand und schätzte. „Die Wildnis gibt uns mehr, als wir je nehmen könnten. Es ist Ein bayerischer Freischütz Ein stolzer Georg Jennerwein mit seinem Gewehr. Bild: Wikipedia gemeinfrei Fortsetzung auf Seite 127
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