Füssener Heimatzeitung Nr. 253

74 Füssener Heimatzeitung Nr. 253 vom September 2024 tos und Salate. Die frischen, klei- neren Blätter geben einenmilden, würzigen Geschmack von sich und sind perfekt geeignet für ei- nen guten Wildkräutersalat. Ge- kocht erinnert er geschmacklich an einen kräftigen Spinat und ist deshalb auch perfekt geeignet als Verfeinerung einer Spinatla- sagne oder einer Wildkräuter- Quiche. Dafür werden meist nur die Blätter verarbeitet und die A, Kalium, Magnesium, Calcium, Mangan, Kupfer, Eisen und Pro- teine. Die Reichhaltigkeit seiner Inhaltsstoffe lässt ihn mit Zitrone und Spinat mithalten! Früher war der Giersch in Krisenzeiten durch seine genügsamen und inhalts- reichen Eigenschaften ein wich- tiges Nahrungsmittel für die Men- schen, die kaum etwas zu essen hatten. Auf ökologischer Ebene hat der Giersch auch einen großen Wert. Besonders von seltenen Stiele außen vor gelassen. Die Blattstiele allerdings sollen kurz blanchiert an den einzigartigen Geschmack von Spargel heran- kommen. Zusätzlich sind die Blü- ten, Blätter und Samen in ge- trockneter oder geriebener Form ein beliebtes Gewürz für Suppen und können in vielen anderen Gerichten gleich wie Petersilie verwendet werden. Zu den wich- tigsten Inhaltsstoffen des Gier- sches gehören: Vitamin C, Vitamin Fortsetzung von Seite 73  Um den Giersch zu erkennen, merke Dir: „Drei, drei, drei – bist beim Giersch dabei!“ Hier sieht man die dreigeteilten Blättergruppen mit jeweils drei Blättern. Bild: Füssener Heimatzeitung

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