Füssener Heimatzeitung Nr. 241

nicht in Erkheim geheiratet, wo doch beide wohnten? Erma er- zählte, dass dies eine sehr selt- same Hochzeit war. Nur ihre und seine Eltern und die Trauzeugen waren in der Kirche und nach der Trauung fuhren alle Anwesenden ohne Feier wieder nach Hause 34 Füssener Heimatzeitung Nr. 241 vom November 2023 / II Fortsetzung von Seite 32  Fritz Piepenburg als Ausbilder bei einem Erste Hilfe-Kurs 1949. Bild: privat und das frischvermählte Ehepaar machte direkt anschließend eine Hochzeitsreise nach Lindau. Auch eingehende Befragungen brach- ten keine Aufklärung diesesmerk- würdigen Verhaltens von Fritz, der sonst so gerne auf Feiern im Mittelpunkt stand. Lediglich seine knappe Aussage: „Ich stell mich da nicht hin” konnte Ermelinde Piepenburg entlockt werden, als es darum ging, warum Fritz sie denn nicht in der Erkheimer Kirche heiraten wollte. Jedoch ist auch eine andere Geschichte bekannt, die sich einige Wochen vor der Eheschließung in Erkheim ereig- net hat und die in Zusammenhang

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