Füssener Heimatzeitung Nr. 241

26 Füssener Heimatzeitung Nr. 241 vom November 2023 / II Normalerweise der älteste Sohn Schon seit vielen Jahrhunderten war es üblich, dass der älteste Sohn ein Anrecht auf den Hof der Eltern hat. Doch nicht so in Pfronten bis 1790 herum. Aus et- lichen Briefprotokollen konnte man entnehmen, dass die Erb- folge der Hofübergaben eben ge- nau nicht dem Ältesten, sondern immer dem Jüngsten zugutekam. Es war also üblich, das Haus dem jüngsten Sohn zu überschreiben, und sollte dies nicht geschehen, da der jüngste Sohn das Recht nicht in Anspruch nahm, musste  Bei so vielen Kindern wie bei der Familie Mayr aus Pfronten war die Hausgerechtigkeit streng geregelt. Bild: Alt Pfrontener Photoalbum Fortsetzung von Seite 25

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