Füssener Heimatzeitung Nr. 237

121 Füssener Heimatzeitung Nr. 237 vom Juli 2023 des war ja in da Münchner Stadt a fürchterlichs Alarm! Drei Tag hat d´ Sitzung dauert, an Hiasl hams verdonnert, zum Tod hams eahm verurteilt, da hat si alles gwundert. Hättns eahm doch fünfzehn Jahr gebn, er laaft nimmer davo, da Flecklbauer is freiganga, der „ehrenbrave Mo!” In Augsburg hams koan Bada ghabt, der an Kneißl kunnt rasiern, jetzt müassns wegn dem Teifiskerl auf Minka telefoniern. Da beste Bader z´ Minka, der hat des Ding probiert und hat an Kneißl Hiasl zum letzten Mal rasiert. In Notstuih hams´n eini, wia ma d´Ochsn bschlagn duat, beim letztenmoi Rasieren is gflossen no a Bluat. Der Kerl der hat grad z´ arbatn, des war a wahrer Graus. Mei Liadl is jetzt gsunga, mitn Kneißl is´ jetz aus! n Mathias Kneißl Geburt : 12. Mai 1875 in Unterweikertshofen Tod : 21. Februar 1902 in München Erster belegter Raubzug : 1882 Bekanntester Film : Räuber Kneißl aus dem Jahr 2008 von H. Rosenmüller Familie : Es sind weder Frau noch Kinder überliefert. Info-Kasten  Manchmal kan es auch zu einem Kampf Mann gegen Mann. Bild: iStock-1165129786

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