Füssener Heimatzeitung Nr. 236
27 Füssener Heimatzeitung Nr. 236 vom Juni 2023 / II Henna Franz Dass man in das Innere der Jo- hanneskapelle hinein kann, ist hauptsächlich das Verdienst von Maria Reßler-Liebig, die aus Ga- gras kommt, einemkleinenWeiler auf demWeg zwischenSteingaden und der Wieskirche. Der Vater von Maria Reßler-Liebig hatte eigent- lich den Geburtsnamen FranzSon- nenhofer und stammt aus dem Chiemgau. Jedoch hatten die Ehe- leute Josef und Kreszenz Reßler ausGagras keine Kinder und adop- tierten Franz, um so einen Erben für ihren stolzen Hof aus dem 17. Jahrhundert zu haben. Fortan hieß also FranzSonnenhofer jetzt Franz Reßler. Genannt wurde er „Henna Franz”, weil er einen Geflügelhof bewirtschaftete. Franz Reßler hatte eine große Freundschaft mit der Familie Dürckheim und war auch deren Angestellter. In diese Freundschaft wuchs Maria Reß- ler-Liebig von Kindheit an hinein und pflegte weiterhin Briefkontakt zu mehreren Familienmitgliedern der gräflichen Familie. Fortsetzung auf Seite 31 p Maria Reßler-Liebig erinnert sich genau. Bild: Füssener Heimatzeitung q Maria Reßler-Liebig am Eingang der Johanneskapelle. Bild: Füssener Heimatzeitung
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