Füssener Heimatzeitung Nr. 208

78 Füssener Heimatzeitung Nr. 208 vom August 2021  Lughnasadh wird auch Schnitterfest genannt, da um die Zeit auch das Getreide geerntet wird. Bild: Wikipedia, gemeinfrei Fortsetzung von Seite 75 Plätze der Maria-Schnee-Kirchen Monika Philipp weiß in dem Kon- text auch noch zu den Maria- Schnee-Kirchen zu sagen: „In den Alpen-Gebieten weisen die vielen "Maria-Schnee-Kirchen" auf die- ses Fest - Lughnasadh - hin. Sie beinhalten in ihrem Namen das Helle, Strahlende. Das Fest "MA- RIA-SCHNEE" wurde am 5. August gefeiert, also sehr nah zu Lughna- sadh. Und gerade diese "Maria- Schnee-Kirchen" werden oft mit den seltsamsten Sagen und My- then verbunden. Sehr oft kommt ein heiliger, strahlender Stein vor, der mittlerweile in die Kirche integriert ist, von ihr überbaut oder ganz in der Nähe steht. Scheinbar war dort zu bestimm- ten Zeitpunkten, und wohl be- sonders an Lughnasadh oder eben an den nahe darum gele- genen Festtagen die Energie auf ihremHöhepunkt und in der Lage, bestimmte Trancezustände zu fördern, die Lichterscheinungen und Energiewahrnehmungen er- möglichten. An solchen Orten wurden dann je nach Kultur und Religion entweder Götter, Engel oder die Heilige Mutter Maria ge- sehen - Maria-Schnee-Kirchen lie- gen meist auf exponierten, wind- umjaulten kargen Bergspitzen mit weiter Sicht.“ Ein Kind ist Reichtum Auch in der Legende, als Maria dem kinderlosen Ehepaar im Traum erschien, gibt es einige Attribute, die sichmit Lughnasadh verbinden. Wie schon beschrie- ben, ist Lughnasadh auch ein

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