Füssener Heimatzeitung Nr. 197

129 Füssener Heimatzeitung Nr. 197 vom Dezember 2020 fung und bestand sie sehr er- folgreich. Weil er zum besten Drit- tel gehörte, wurde er als Beamter in den Finanzdienst nach Kemp- ten berufen. Hätte er zum zweiten Drittel gehört, wäre er zur Justiz gekommen, aus dem letzten Drit- tel wurden Regierungsbeamte und städtische Beamte. Dass er keinesfalls sein Leben lang Fi- nanzbeamter bleiben sollte, son- dern dass sich aus dieser Fügung etwas viel Größeres ergeben soll- te, wusste er zu diesem Zeitpunkt natürlich noch nicht. Fortsetzung folgt! Wenn man ihn als Kind fragte, welchen Beruf er als Erwachsener gerne ausüben würde, hatte er immer „Uhrmacher” gesagt. Sein ganzes Leben lang war er faszi- niert davon, Dinge auseinander zu bauen und wieder zusammen- zusetzen. Weil in der Schule seine Begabung für Grafische Gestal- tung zum Vorschein kam, hätte er auch gerne etwas in Richtung Grafik gemacht. Der Vater, selbst Beamter, war aber der Meinung, dass er die Prüfung auf jeden Fall mitmachen sollte, weil man als Beamter gut aufgehoben wäre. Alfred Sauter absolvierte die Prü-  Das große Schulorchester der Städtischen Oberrealschule Füssen bei einem Konzert im Klosterhof unter der Leitung von Lehrer Georg Willecke. Alfred Sauter ist die erste Person links unten im Bild am Cello. Bild: Alfred Sauter Geburtsdatum: 03. Juni 1939 Geburtsort: Ritterstraße 12, 87629 Füssen Vater: Johann Chrysostomus „Hans” Sauter Mutter: Louise Sauter, geb. Aschberger Heirat der Eltern: 27. November 1939 Einschulung: Ostern 1945 Dienstantritt beim Finanzamt in Kempten: Oktober 1957 Info-Kasten

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