Füssener Heimatzeitung Nr. 196

92 Füssener Heimatzeitung Nr. 193 vom August 2020 Ein Denkmal an ungewöhnlichem Ort In loser Folge will die Heimatzeitung versteckte und vielleicht auf den ersten Blick unscheinbare Kleinode, vor allem aus der Füssener Altstadt, vorstellen. Oftmals geht man seit Jahren oder sogar Jahrzehnten an solchen Schätzen vorbei, ohne dass man sie bewusst wahrnimmt. Begeben Sie sich mit der Hei- matzeitung auf eine Schatzsuche in verborgene Winkel unserer schönen Stadt und entdecken Sie kleine und große, versteckte und rätselhafte, in jedem Fall aber lohnende Schätze mit einer spannenden Geschichte, ... Ein Bericht von Magdalena Kienzle Serie: Heimaträtsel - Versteckte Füssener Kleinode  Die Büste von Max II. von Bayern an exponierter Stelle. Bild: Füssener Heimatzeitung Ein außergewöhnlicher Standplatz Dass in Füssen für Maximilian II., bayerischer König von 1848 bis 1864, ein Denkmal in Form einer Büste errichtet wurde, ver- wundert nicht, hatte er, der Vater König Ludwigs II., doch auch schon eine intensive Beziehung zu Hohenschwangau und Füssen. Immerhin war er es gewesen, der 1832 die baufällige Ruine von Schloss Hohenschwangau erwor- ben hatte und sie zu einer Som- merresidenz ausbauen ließ. Da- mit setzte er den Grundstein für die enge Verflechtung des baye- rischen Königshauses mit der hiesigen Gegend und die spätere Bautätigkeit seines Sohnes Lud- wig II.. Allerdings befindet sich die Büste an einem mehr als au- ßergewöhnlichen Ort, zwar au- ßerhalb der Stadtmauern Füs- sens, heute aber auf städtischem Gebiet.

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