Füssener Heimatzeitung Nr. 196

79 Füssener Heimatzeitung Nr. 193 vom August 2020 lie beim Kartenspielen im Wirts- haus, als er einen „Schlag” be- kam, und als dann ein Jahr später Johann Pfister offiziell eine Stelle als Schullehrer bekam, erlaubte die Mutter Maria Schallhammer, geb. Buchner, der Tochter endlich zu heiraten. Johann Pfister erhielt mittlerweile einen Lohn von 350 Gulden im Jahr und bekam au- ßerdem eine geräumigeWohnung gestellt. Eine reiche Familie Gleich ein Jahr nach der Heirat, bekamen Amalie und Johann eine Tochter, die kleine Emilie, und darauf folgten noch fünf weitere Kinder. Um 1920 fertigte eines der Kinder von Johann und Amalie einen Stammbauman. Der bereits verstorbene Vater von Amalie, Johannes Schallhammer, wurde als Vater von sieben verheirateten Kindern ein Ahnherr vieler Men- schen in Pfronten und lebt durch sie noch heute weiter. Sein Enkel, der Sohn von Amalie und Johann, zählte um 1920 herum 100 Ur- enkel von Johannes Schallham- mer, die er unter anderem von Amalie und Johann geschenkt bekommen hatte. Wie er es wohl aus der Ferne betrachten würde, und ob er wohl mit einemAbstand all die Ängste fallen lassen könnte und sich beschenkt fühlt von sei- ner Tochter und seiner reichen Familie? ■ Die Verfasserin dankt Frau Jutta Krause für die wertvollen Infor- mationen und Recherchen, die diesen Artikel erst ermöglicht ha- ben.

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