Füssener Heimatzeitung Nr. 192

12 Füssener Heimatzeitung Nr. 192 vom Juli 2020 Fortsetzung von Seite 11 vor im Zentrum von München, Unterer Anger 2. Für Friederike Gaißmayer bedeutete die Auf- nahme dieser Schulausbildung, sich schon im Alter von ca. zehn Jahren weitgehend von ihrer Fa-  Die gesamte Familie Gaißmayer, ca. 1930 v.l.n.r.: Kreszentia Gaißmayer, Franz Gaißmayer, die Mutter Magdalena Gaißmayer, geb. Nothelfer, Johanna Gaißmayer (Kind). dahinter Friederike Gaißmayer und ganz rechts der Vater Alois Gaißmayer. Bild: Privat milie zu trennen und sich in die Obhut der katholischen Ordens- schwestern zu begeben. Lediglich in den Schulferien konnte „die Friedel“, wie ihre Geschwister sie nannten, nach Hause kommen und etwas Zeit mit ihren Eltern und Geschwistern verbringen. In den ersten Jahren muss sie un- sagbar unter Heimweh gelitten haben, aber die Entscheidung, das Gymnasium im fernen Mün- chen zu besuchen, wurde nicht infrage gestellt. Schulisch hatte

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