Füssener Heimatzeitung Nr. 178

31 Füssener Heimatzeitung Nr. 178 vom August 2019  Thomas Alva Edison ca. 1922. Bild: Wikipedia, gemeinfrei Kerzen Später wurden zuerst Kerzen aus Bienenwachs oder Tierfett (Talg), dann aus Paraffin und Stearin angefertigt, die je nach Größe mehrere Stunden oder Tage brannten. Diese Lichtspender gibt es schätzungsweise schon seit mehr als 5.000 Jahren. Anfang des 19. Jahrhunderts sorgten die Erfindung der Öllampe und die Petroleumlampe für einen wei- teren Fortschritt der künstlichen Beleuchtung. Bei dieser Variante war die Wirkung des Lichtes je- doch gering, die Brandgefahr aber sehr groß und das Auftreten von Ruß und Schmutz so signifi- kant, dass die Welt nach einer sichereren und effektiveren Be- leuchtungsart suchte. Das erste elektrische Licht überhaupt Mitte des 19. Jahrhunderts kris- tallisierte sich die Elektrizität durch zahlreiche Erfindungen wie beispielsweise den Dynamo, den Telegrafen und den Elektromotor immer mehr heraus und fand ih- ren Weg in die neuzeitliche Ge- sellschaft. Die erste elektrische Kerze, bzw. Kohlenbogenlampe, die sogenannte „Jablotschkow- Kerze”, benannt nach ihrem Er- finder Pawel Jablotschkow, wurde im Jahr 1876 erfunden und brann- te mit einem sehr hellen und blendenden Licht für etwa 90 Mi- nuten. Zum Einsatz kam diese neue Erfindung in Berlin, London und Paris, allerdings nicht in Wohnhäusern. Fortsetzung auf Seite 32  Ein Licht geht an. Bild: Pixabay

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