Füssener Heimatzeitung Nr. 173

73 Füssener Heimatzeitung Nr. 173 vom April 2019 Fortsetzung v0n Seite 70 Schon immer Weißenseer Gabriel Maria Guggemos ist 1955 im Pfrontener Krankenhaus ge- boren. Schon damals wohnte er in Weißensee, dem Ort, dem er bis heute die Treue gehalten hat. Er selbst sagt, wie wichtig ihm das Dorf und der Kontakt zu den Menschen ist. Aus diesem Grund engagierte er sich schon immer in Vereinen wie der Feuerwehr oder dem Kirchenchor in Wei- ßensee. In der Feuerwehr war er sechs Jahre im Vorstand und bei unzähligen Einsätzen an vorders- ter Front dabei. Ganz besonders ist ihm das Hochwasser 1999 in Erinnerung geblieben, wo sie im Dauereinsatz Wasser aus Kellern pumpten. Doch auch abseits der Einsätze ist er aktiv, er betreut das Feuerwehrmuseum Weißen- see, welches man an verschie- densten Feierlichkeiten der Feu- erwehr besuchen kann. Dabei ist ihm immer der Kontakt zu den Mitmenschen am wichtigsten, nur so kann für ihn ein soziales Dorfleben entstehen, wenn sich jeder engagiert und im Kontakt bleibt. Entscheidung für die Kunst Nach der Schule begann Gabriel Guggemos eine Lehre als Ma- schinenschlosser bei der Firma Maho. Im Anschluss an die Lehre studierte er Feinmechanik. Nach dem Studium ging er für zehn weitere Jahre zu Maho, bis er ge- nug von den, wie er sich aus- drückt, „dunklen Räumen mit grellen Bildschirmen” hatte. Er ging einen radikalen Schritt, den sich nur wenige Menschen trauen. Er ließ alles hinter sich, seine Ausbildung, seinen Beruf und auch die finanzielle Sicherheit. „Natürlich war es schön, gutes Geld zu verdienen, doch das ist aber auch nicht alles”, erzählt Gabriel Guggemos heute, wenn er über diese Zeit nachdenkt. Er wollte das machen was ihn glück-  Gabriel Guggemos mit einem seiner Gemälde in der Hand. Bildquelle: Füssener Heimatzeitung Fortsetzung auf Seite 74

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