Füssener Heimatzeitung Nr. 159

51 Füssener Heimatzeitung Nr. 159 vom Juli 2018 Fortsetzung von Seite 47 Fortsetzung auf Seite 52  Alles was vom alten Maxsteg nach der Sanierung 2015 übrig blieb hervor, dass es zu dieser Zeit schon einen Steg gab, der im Privatbesitz von Johann Baptist Paul Riebel war. (Quelle Stadtarchiv Füssen) Der erste aus Eisen Im Jahr 1895 wurde von der Firma Maschinenbau- Actien-Gesellschaft Nürnberg der erste eiserne Steg gebaut, ohne dass der Abriss eines älteren Steges erwähnt wird. Die Kosten übernahm der Verschönerungsverein Füssen, der Vorläufer des heutigen Kur- und Verkehrsvereins. Dabei findet sich eine Rechnung der Mechanischen Seilerwa- renfabrik vom 31. Dezember 1895 an den Verschö- nerungsverein Füssen mit der ersten offiziellen Erwähnung des Namens „König-Max-Steg“. Der gute alte Maxsteg Erst 70 Jahre später, also im Jahre 1965, wurden die ersten Instandsetzungs- und Erneuerungsar- beiten durchgeführt, bis dann am eisernen Steg der Zahn der Zeit jahrzehntelang nagte und dadurch eine Komplettsanierung aus Sicherheitsgründen unumgänglich war. So wurde im Jahr 2015 unser guter, alter Maxsteg, so wie wir ihn bisher kannten, an einem Stückmit insgesamt 17 Tonnen, als wäre er nicht mehr als ein Legostein, mittels eines Krans aus der Lechklamm geangelt und anschließend, wie ein gefangener Wal, Stück für Stück in Einzelteile zerlegt. Höher, schwerer und fast unzerstörbar Der neue Maxsteg verläuft aus Hochwasserschutz- gründen nun 90 cm über dem alten Brückenniveau. Zudem trägt der neusanierte Steg nun auch eine höhere Nutzlast von ca. 350 Personen, obwohl so viele Menschen auf dem Steg gar keinen Platz hätten, anstatt den bisher nur 20-30 zugelassenen Personen. Auch das Gewicht hat drastisch zuge- nommen und übersteigt 17 Tonnen um einiges.

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