Füssener Heimatzeitung Nr. 159
31 Füssener Heimatzeitung Nr. 159 vom Juli 2018 Für Überraschungen gut Das Wohnzimmer sieht auf den ersten Blickwie ein ganz gewöhn- liches Wohnzimmer aus, bis man auch dort überall kleine Engel stehen sieht, sowie Edelsteine in verschiedenen Farben und Grö- ßen bis hin zu kleinen Drusen. Und schließlich fällt einem das riesige Didgeridoo auf demWohn- zimmerschrank auf und auch das kleinere Didgeridoo in der Ecke. Nicht gerade alltägliche Gegen- stände, die sich in jedem Wohn- zimmer befinden würden. Didgeridoo im Allgäu Adolf Köpf ist auch kein gewöhn- licher Mann. Er hat zwei sehr un- gewöhnliche Freizeitbeschäfti- gungen. Zum einen ist er Imker und zum anderen baut er Didge- ridoos, die er auch spielt. Nicht zu verwechseln mit einem Alphorn Das riesige Didgeridoo auf dem Wohnzimmerschrank ist das erste Didge, das er selber gebaut hat. Es erinnert eher an ein Alphorn, sagt er selber, so groß ist es, aber es wurde von Adi Köpf sehr künstlerisch und liebevoll im Ab- original-Stil im Punktmuster mit einem Gecko bemalt, so dass es sofort als Didgeridoo erkannt wird. Erst mit der Zeit ist er drauf gekommen, was die ideale Größe für ein Didge ist, es sollte doch ein bisschen kleiner sein. Ein Ruf aus einer anderen Welt Wie gibt es das, dass ein Mann, der hier im Allgäu so verwurzelt ist wie der mittlerweile 74-jährige Adi Köpf, dazu gekommen ist, Didgeridoos, die ihren Ursprung bei den Aborigines in Australien haben, zu bauen? Eigentlich ist Gemälde von Adi Köpf und seiner Frau Erna Adi Köpf in Aktion beim Didgeridoo-Blasen Fortsetzung auf Seite 32
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