Füssener Heimatzeitung Nr. 158

122 Füssener Heimatzeitung Nr. 158 vom Juni 2018 Bienenausflüge benötigt und da- bei sollten die Bienen doch auch was zu fressen finden! Der Füssener Imkerverein - eine hervorragende Anlaufstelle Viele Imker sind im Imkerverein Füssen organisiert. Dort trifft man sich regelmäßig zum Erfahrungs- austausch im Altstadthotel „Zum Hechten“ in Füssen. Der Imker- verein unterstützt neu hinzukom- mende Imker und Interessenten mit Rat und Tat, die Mitglieder dort sind sehr hilfsbereit und ge- ben ihre Erfahrungen gerne an Neulinge weiter. Und das kann man weiß Gott gut gebrauchen. Auch die an Samstagen stattfin- denden Veranstaltungen „Imkern in der Praxis“ sind Gold wert. Hier lernt man immer etwas Neu- es. Ob es darum geht, wie man einen Schwarm, einen Teil eines Bienenvolkes, der den Bienen- stock verlassen hat, weil es dort einfach zu eng geworden ist, ein- fängt und in eine neue Behau- sung umsiedelt, oder ob es um andere praktische Imkerkennt- nisse geht, jedes Mal ist diese Veranstaltung eine Bereicherung. Der Füssener Imkerverein leistet hier ganz hervorragende Arbeit und ist bemüht, die Neulinge am  Nach getaner Arbeit  Bienen mit den Pollen an den Beinen, den sog. Hosen Fortsetzung von Seite 121 Wissen der alten Hasen teilhaben zu lassen und das gelingt ihm auch sehr gut. Ein Honigbrot mit Füssener Honig – was ganz Besonderes Und schließlich bekommen wir durch die Bienen auch noch den eigenen Honig. Der ist in keiner Weise zu vergleichen mit dem im Supermarkt gekauften Einheits- honig. Der Füssener Bienenhonig schmeckt einmalig und jedes Jahr anders, weil die Bienen für immer neue Zusammensetzungen sor- gen, je nachdem, wo sie gerade den Hauptteil ihrer Nahrung her- bekommen. Wer ihn einmal pro- biert hat, will keinen anderen mehr essen. Es lohnt sich, den Füssener Honig von einem ein- heimischen Imker zu probieren. Ein echtes Geschmackserlebnis. Aber wo kriegt man den echten Füssener Honig her? Adressen von heimischen Imkern können auf der Internetseite des Imker- vereins Füssen gefunden werden. Ein bisschen mehr Lokalpatrio- tismus bei Lebensmitteln, nicht nur beim Honig, ist angesagt, ge- rade auch, wenn dabei noch ent- deckt wird, dass „der heimische Honig“ besser schmeckt. ■

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